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Was tun, wenn die Luft weg bleibt?
2. Folge: Herbstkrankheit Bronchitis

Gerade jetzt im Winter leiden viele Menschen wieder unter Entzündungen der Bronchien (Bronchitis), die oftmals gar nicht bemerkt wird, da sie durchaus nicht immer mit Husten einhergehen muss. Eine gründliche Untersuchung muss also hier zuerst Klarheit schaffen. Durch Abhören, Abklopfen oder Röntgenuntersuchungen kann der Arzt schnell feststellen, ob Ihre Bronchien entzündet sind.

Auch mit naturmedizinischen Diagnosemethoden wie der Kirlian-Fotografie oder Irisdiagnose ist es möglich, eine Bronchitis aufzudecken.

Hat der Behandler bei Ihnen eine Bronchitis diagnostiziert, dann sollten Sie sich unbedingt davor hüten, gleich zu chemischen Arzneimitteln zu greifen. Antibiotika oder Cortison könnten Ihnen zwar im Moment schnell helfen, schaden Ihnen aber auf Dauer mehr als sie nützen. Penicillin zum Beispiel zerstört nicht nur die Bronchitis-auslösenden Bakterien, sondern vernichtet auch Ihre Darmbakterie, die der Darm unbedingt zum gesunden Funktionieren braucht.

Ist es durch den Einsatz von Antibiotika erst einmal zu einer gestörten Bakterienbesiedlung - also einer Dysbakterie - gekommen, so hat das Folgen. Eine Dysbakterie kann nämlich alle möglichen Krankheiten nach sich ziehen. Die Palette reicht hier von Verstopfung bis hin zu Durchfall, Blähungen und dadurch ausgelösten Herz- und Atmungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne, Rheuma und vielem anderen mehr.

Machen Sie deshalb schon bei den geringsten Anzeichen einer Bronchitis mehrmals täglich Inhalationen mit Kamillen- oder Thymiandämpfen, denn oft sind Antibiotika dann überflüssig.

Sehr wirkungsvoll ist auch das japanische Heilpflanzenöl, von dem Sie drei Tropfen auf einen Liter heißes Wasser geben müssen. Inhalieren Sie dann die aufsteigenden Dämpfe. Auch die gute alte Schwitzkur kann helfen. Machen Sie zuerst einmal ein warmes Bad mit Thymianöl-Zusatz. Die Wassertemperatur sollte etwa 30 Grad Celsius betragen. Gehen Sie dann ins Bett und schwitzen Sie ordentlich. Trinken Sie dazu noch schweißtreibenden Lindenblütentee. Nach einer halben Stunde sollten Sie sich dann kalt abduschen und die Wäsche wechseln. Anschließen müssen Sie noch einmal für mindestens eine Stunde ins Bett, um die Behandlung nachwirken zu lassen.

Ein altes Hausmittel gegen Bronchitis ist auch, den Saft von drei Zitronen mit einer Handvoll Petersilie und zwei Teelöffeln Honig am Abend anzusetzen und dann am nächsten Tag teelöffelweise einzunehmen.

Sitzt der Schleim auf den Bronchien zu fest, sollten Sie zum Knoblauch greifen. Hacken Sie dazu zwei Knoblauchzehen klein und geben Sie einen Teelöffel Honig dazu. Dreimal täglich sollten Sie sich so eine Portion über einen längeren Zeitraum schmecken lassen. Die desinfizierende Wirkung des Knoblauchs wird sich schon bald bemerkbar machen und Sie werden feststellen, dass Ihre Bronchien freier werden. Und keine Angst: Wenn Sie zu Hause sind, wird sich keiner an Ihrem Knoblauchduft stören.

Wenn Sie auf diese Art Ihre Bronchien aber nach zwei bis drei Tagen noch nicht auskuriert haben, dann sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen. Das gilt selbstverständlich auch, wenn die Bronchitis gleich zu Anfang mit Husten oder gar Fieber auftritt. Hier wäre es zu gefährlich, ohne genaue Diagnose an sich selbst herumzudoktern.

Vorsichtig sollten Sie auch sein, wenn Ihre Bronchitis chronisch ist, sich also immer wieder bemerkbar macht. In solchen Fällen muss nämlich vermutet werden, dass Ihre körperliche Abwehrkraft so sehr geschwächt ist, dass sie mit der Krankheit nicht mehr fertig werden kann. Sie ist also nicht mehr in der Lage, sich gegen die Bakterien zur Wehr zu setzen. Natürlich können und müssen Sie dagegen etwas unternehmen. Am besten geeignet sind morgendliche Wechselduschen mit anschließendem heißen und kalten Trockenbürsten. Das regt den Kreislauf an und härtet ab.

Auch sportliche Tätigkeit an der frischen Luft ist dringend zu empfehlen, da es die Abwehrkräfte stärkt. Wichtig ist dabei die richtige Bekleidung. Vermeiden Sie "nicht atmungsaktive" Fasern, da es hierbei zu einem Wärmestau kommt, der die Erkältungsgefahr und damit das Risiko für eine Bronchitis noch erhöht. Bevorzugen Sie also atmungsaktive Microfasern. Ziehen Sie sich so an, dass Sie unterwegs, wenn nötig, ohne Probleme wieder etwas ausziehen können. So passen Sie sich Ihrem Wärmehaushalt an und vermeiden, wenn Sie erst einmal richtig warm geworden sind, übermäßiges Schwitzen.

Denken Sie im kommenden Winter auch daran, sich immer mal wieder mit Schnee abzureiben. Der Kältereiz und die darauffolgende verstärkte Durchblutung fördern nämlich die körpereigene Cortisonbildung sorgen so für ein intaktes Immunsystem.

Besonders empfehlenswert zur Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte ist auch eine Injektionskur mit Thymus-Gesamtextrakt nach Dr. Sandberg. Hier wird Ihnen der Thymus-Extrakt junger Kälber oder Schweine eingespritzt. Dieser Kalbs- oder Schweinethymus sorgt dafür, dass die Funktionsfähigkeit Ihrer eigenen Thymusdrüse wieder nachhaltig verbessert wird. Und das ist sehr wichtig, denn die Thymusdrüse produziert die schlagkräftigsten Abwehrsoldaten unseres körpereigenen Immunsystems, nämlich die T-Lymphozyten. Sie sorgen dafür, dass eingedrungene Krankheitserreger schnellstmöglich bekämpft und vernichtet werden und tragen so ganz wesentlich dazu bei, vorhandene chronische Entzündungen endlich auszukurieren.

Wichtig ist dabei jedoch - und darauf sollten Sie unbedingt achten - dass Sie sich den Original Thymus-Extrakt nach Dr. Sandberg geben lassen. Diesen Original-Extrakt gibt es nicht in der Apotheke zu kaufen, sondern er muss von dem Behandler nach den Regeln von Dr. Sandberg selbst hergestellt werden. Dazu muss Ihr Arzt oder Heilpraktiker entweder selbst über ein geeignetes Labor verfügen oder sich an eine Laborgemeinschaft angeschlossen haben, die über ein speziell zur Herstellung des Thymus-Extraktes eingerichtetes Gemeinschaftslabor verfügt. Das ist zwar ein erheblicher Aufwand, doch er lohnt allemal, denn der Thymus-Extrakt stärkt nach den Erfahrungen der Thymus-Therapeuten nicht nur die körpereigenen Abwehrkräfte, sondern reguliert auch das vegetative Nervensystem, bekämpft schädliche Stressfolgen, steigert die Lebenslust und verlangsamt den Alterungsprozess. Damit steigt dann letztendlich nicht nur die Lebenserwartung des Patienten, sondern auch seine Lebensqualität.

Auch wenn die Bronchitis Sie schon kräftig erwischt hat, müssen Sie nicht zu chemischen Arzneien greifen. Der naturheilkundlich orientierte Behandler kann Ihnen auch hier mit natürlichen Heilverfahren weiterhelfen. Sehr wirkungsvoll ist zum Beispiel die Behandlung mit der Infrarot-A-Tiefenbestrahlung (Hyperthermie).

Ihr Ziel ist es, eine kräftige Überwärmung der Bronchialschleimhäute auf ca. 42 Grad Celsius bis zu einer Gewebetiefe von 10 cm zu bewirken. Die gewünschte Folge davon ist, dass Entzündungen in den Bronchien gründlich auskuriert werden können und sich das geschädigte Bronchialgewebe wieder regeneriert. Die durch die Überwärmung erzielte deutliche Durchblutungssteigerung sorgt dann nicht nur dafür, dass wieder verstärkt Nährstoffe an die Bronchialschleimhäute herangeführt werden, sondern auch dafür, dass die Abbauprodukte von Entzündungen und Schleimpartikeln schneller beseitigt werden. Die Folge ist, dass auch die Verschleimung der Bronchien deutlich nachlässt.

Unterstützt werden kann diese Behandlung noch durch die gleichzeitige Inhalation mit proteolytischen Enzymen. Diese speziellen Enzyme haben die Eigenschaft, krankhaft veränderte Körperzellen, also auch entzündete Zellen, abzubauen und aufzulösen. Auch dadurch kann der festsitzende Bronchialschleim in den Bronchien beseitigt und die vorhandene Entzündung auskuriert werden. Zusätzlich sollen die proteolytischen Enzyme auch noch eine deutliche Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte bewirken.

Natürlich können und sollten Sie auch in einem akuten Stadium die Behandlungsmaßnahmen Ihres Therapeuten selbst nach eigenen Kräften unterstützen. Gegen einen kräftigen Husten hilft es zum Beispiel oftmals, wenn Sie frischen Zwiebelsaft mit etwas zerstoßenem Kandiszucker vermengen. Von dem dadurch entstandenen Sirup sollten Sie dann stündlich einen Teelöffel voll einnehmen. Ganz besonders empfehlenswert ist auch ein Tee aus 5 Gramm Thymiankraut und Wollblumenblüten sowie 20 Gramm Schlüsselblumenwurzeln und Huflattichblätter. Den Aufguss dieses Tees sollten Sie kurz vor dem Trinken noch mit Honig süßen.

Auch gegen Fieber gibt es altbewährte Hausmittel, die ihre Wirkung immer wieder unter Beweis gestellt haben. Machen Sie deshalb bei einer fiebrigen Bronchitis kalte Wadenwickel. Schon unsere Urgroßeltern wussten, dass damit hohes Fieber schnell wieder normalisiert werden kann.

Ansonsten ist es nicht ratsam, Fieber künstlich zu senken. Schon Paracelsus, der berühmte Arzt des Mittelalters, hat einmal gesagt: "Gebt mir künstliches Fieber und ich heile alle Krankheiten." Er wusste schon damals, das Fieber eine natürliche Heilreaktion des Körpers ist. Durch die erhöhte Körpertemperatur werden Krankheitserreger in ihrer Lebensfähigkeit beeinträchtigt und können so von den körpereigenen Abwehrsoldaten schneller vernichtet werden. Aus diesem Grund ist es sogar ratsam, bei ausbleibendem Fieber die Körpertemperatur künstlich zu erhöhen. Hier reicht oftmals schon ein Heizkissen, das Sie sich auf Brust und Rücken legen. Auch das anfangs erwähnte Thymianbad hilft, die Körpertemperatur zu steigern und es den Krankheitserregern in Ihrem Organismus möglichst ungemütlich zu machen.
Mehr Informationen bekommen Sie noch in meinem Buch "Schluss mit Erkältungen".

 

 

 

 

Bitte beachten Sie den nachstehenden Aufklärungshinweis


Aus rechtlichen Gründen müssen wir an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden um Therapieverfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin handelt, die nicht unbedingt zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören.
Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Therapieverfahren beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht unbedingt geteilt werden.
Selbstverständlich ist auch, dass niemals - weder von der Schulmedizin noch von der Naturheilkunde - der Erfolg einer Behandlung garantiert werden kann!